Stimmen der Medien
Blick, Montag 17. Mai 2004
Der Film «Turi», der den ganzen Sommer durchs Land tourt, kam bei Bundesrat Moritz Leuenberger sehr gut an. «Eine absolut sehenswerte Dokumentation», urteilte er.
André Häfliger
Tele Top, 17. Mai 2004
«Turi» hatte im Filmpodium der Stadt Zürich Premiere. Es ist ein Film, der die Herzen im Publikum getroffen hat
Ein bedrückendes Zeitdokument, minutiös aufgearbeitet, das die Schattenseite der Schweizer Erziehungspolitik ans Tageslicht bringt.
Thurgauer Zeitung, 18. Mai 2004
Lotty Wohlwend hat mit "Turi", ihrem Dokumentarfilm über Arthur Honegger, ein beeindruckendes Werk geschaffen. Die Premiere war ausverkauft.
Wie sich Arthur Honegger diesen Lebensmut bewahrt hat, zeichnet Lotty Wohlwend in ihrem Film mit feinen Strichen nach, ist eine äusserst einfühlsame Begleiterin. Sie lässt Turi erzählen da schwingt kein Groll mit, kein Mitleid.
Lotty Wohlwends Film kommt ohne Zeigefinger aus, nie ist sie versucht, zu moralisieren. Denn die Erinnerungen und Bilder sprechen für sich.
Dieter Langhart
Toggenburger Nachrichten, 18. Mai 2004
Der Film schildert auf eindrückliche Weise die Nöte des jungen Turi Honegger, der als Findelkind bei Pflegeeltern aufwuchs.
Mit viel Einfühlungsvermögen haben Lotty Wohlwend und Renato Müller mit dem bewegenden Film «Turi» ein Dokument geschaffen, das unter die Haut geht.
Walter Fuchs
Infowilplus, Internetzeitung, 18. Mai 2004
90 Minuten lang sass das Premierenpublikum gebannt auf den Sitzen, am Schluss minutenlangen Applaus. Bewegte Gesichter und Tränen im Publikum, Tränen bei Arthur Honegger. Viele Zuschauer blieben nach der Vorstellung sitzen und winkten Turi, der den Saal verliess, gerührt zu.
Der bewegende Film über das Leben des ehemaligen Verdingbuben, der es später als Journalist und Schriftsteller und zu Prominenz brachte, weckte die Emotionen.
Andreas Stricker
St. Galler Tagblatt, 19. Mai 2004
«Du bist ein Kind der Sünde, deine Mutter ist eine Hure.» So hat es die Pflegemutter Arthur Honegger erzählt. Er sei ausgesetzt worden, ein Findelkind. Die Wahrheit erfährt Arthur Honegger bei den Dreharbeiten. Lotty Wohlwend hat in den Archiven gestöbert: Seine Mutter war minderjährig, unverheiratet, das Kind wurde ihr weggenommen und ins Waisenhaus gesteckt. Auch die Mutter wurde bevormundet. "Mein Leben war auf einer einzigen grossen Lüge aufgebaut", sagt Honegger, 79-jährig.
Der Film ist zu Ende. Minutenlanger Applaus. Arthur Honegger steht vorne, ganz real. Er schaut ins Publikum und zu Lotty Wohlwend. Er ringt um Worte und mit Tränen. «Danke», sagt er dann.
Regula Weik